KMA erstellt Wissensbilanzen für Unternehmen

Die Wissensbilanz entwickelt sich zum Standardreporting-Tool der Zukunft. Es sind nicht mehr nur die Forschungseinrichtungen, die sich dem Thema widmen, auch immer mehr Industrieunternehmen, sowie Klein- und Mittelbetriebe erkennen die Vorteile dieses integrativen Steuerungsinstrumentes. Das ZIT fördert im Rahmen des Innovationsförderungsprogramms für Wien 2008-2011 die Erstellung von Wissensbilanzen in Wiener Unternehmen. Dies schließt auch die verbundenen Vorleistung - wie Instrumente des Wissensmanagements, Strategiefindung und Ausbildung - mit ein.

  • Steuerung und Kommunikation
  • Mit KMA zur Wissensbilanz
  • Ihr Ansprechspartner
  • Referenzen
  • ZIT fördert Wissensbilanzen in Wiener Unternehmen
  • Geschichte der Wissensbilanz und Forschungsprojekte der KMA


  • Steuerung und Kommunikation

    Die Wissensbilanz hat sich zum modernsten Instrument strategischen Wissensmanagements entwickelt. Knowledge Management Austria hat daher im Jahr 2006 in Österreich im Rahmen des vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit geförderten protec-INNO Projekts Assess den Leitfaden „Wissensbilanz A2006“ als Leitinstrument der Wissensbilanzierung in Österreich entwickelt. (Brandner et al., 2006a). Der Leitfaden dient kleinen und mittleren Unternehmen als Handwerkzeug um mit relativ geringem Aufwand ihre Innovationsfähigkeit und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit spürbar erhöhen zu können.
    Die KMA Knowledge Management Associates GmbH hat in den letzten Jahren Unternehmen, wie den ÖGV, die ÖAW und die Fachhochschule Kufstein bei der Erstellung ihrer Wissensbilanz beraten und begleitet.

    Wissen ist zur kritischen Ressource in der Wirtschaft und Gesellschaft geworden. Die Kompetenzen der Organisationen und deren MitarbeiterInnen sowie die Innovationsfähigkeit (Erneuerung von Wissen) bilden die Grundlage für die Wertschöpfung und nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Denn klassische Geschäftsberichte sind in der Wissensgesellschaft nicht mehr ausreichend aussagekräftig.

    Wissensbilanzen erfüllen den Zweck, das intellektuelle Kapital sowie die Innovationsfähigkeit der Unternehmen vor dem Hintergrund strategischer Ziele transparent und damit steuerbar und kommunizierbar zu machen.


    Mit KMA zur Wissensbilanz

    Wir bieten Unterstützung bei der Erstellung Ihrer Wissensbilanz u.a. durch folgende Leistungen:

    • Wenn noch nicht vorhanden: Ausarbeitung der Unternehmensstrategie in Hinblick auf die Kernkompetenzen
    • Die Erarbeitung und klare Darstellung der Kernkompetenzen, der dazu gehörenden Leistungsbündel, sowie der enstprechenden kritischen Erfolgsfaktoren im Human-, Struktur- und Beziehungskapital
    • Schulung des Projektteams bzw. der MitarbeiterInnen
    • Anpassung des Modells der Wissensbilanz an die spezifischen
      Bedürfnisse der Organisation
    • Entwicklung eines geschlossenen strategischen Controlling-Kreislaufs
    • Konzeption der technischen Integration mit bestehenden Controllinginstrumenten
    • Integration mit Instrumenten des Personalmanagements und der Mitarbeiterführung
    • Kommunikationsplanung und Implementierungsbegleitung


    Ihr Ansprechspartner

    Dr. Andreas Brandner, GF der KMA

    office@km-a.net
    Tel: 0043.1.470.29.09
    Fax: 0043.1.470.29.09 -34


    Referenzen

    KM-A unterstützte u.a. folgende Organisationen bei der Erstellung einer Wissensbilanz:

    • Akademie der Wissenschaften
    • s Bausparkasse
    • Österreichischer Genossenschaftsverband
    • Fachhochschule Kufstein
    • Österreichische Akademie der Wissenschaften
    • Salzkammergut-Touristik
    • Deba Bauträger GmbH


    ZIT fördert Wissensbilanzen in Wiener Unternehmen

    Der Faktor Wissen und seine Dokumentation und Nutzung haben für viele Unternehmen eine enorme Bedeutung erlangt – nicht nur als Basis für exzellente Dienstleistungen und innovative Produkte, sondern auch um den eigenen Marktwert nach innen und außen darstellen zu können und sich von der Konkurrenz abzuheben. Dabei geht es um fachspezifisches Wissen, aber auch um allgemein nutzbare Fähigkeiten (z.B. Zusatzqualifikationen oder Sprachkenntnisse der MitarbeiterInnen,..). Um Unternehmen die Darstellung ihrer Wissenspotenziale und deren Nutzung zum Ausbau ihrer Kernkompetenzen zu erleichtern, unterstützt das ZIT die Erstellung von Wissensbilanzen. Dies schließt die damit verbundenen Vorleistungen mit ein - wie Instrumente des Wissensmanagements und der Strategiefindung. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass mit diesem Programm auch kleine und/oder nicht im Bereich der Forschung und Entwicklung angesiedelte Unternehmen angesprochen werden, für die Wissen ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist.

    Grundlegende Voraussetzungen für eine Förderung sind:

    • Es handelt sich um die erstmalige Erstellung und Publikation einer Wissensbilanz.
    • Der Umfang und die Intensität des Prozesses zur Erstellung einer Wissensbilanz steht in einem adäquaten Verhältnis zur Unternehmensgröße und zur Bedeutung des intellektuellen Kapitals für das Unternehmen.
    • Die Wissensbilanz ist in eine vorhandene Unternehmensstrategie eingebettet und zeigt die Zusammenhänge zwischen dem eingesetzten Wissen und dem (geplanten) Erfolg des Unternehmens auf.
    • Die Wissensbilanz wird publiziert - jene Teile, die nicht primär der internen Unternehmenssteuerung dienen.

    Nähere Infos zur Förderung finden Sie hier!

    wir unterstützen Sie gerne bei Ihrer Antragsstellung!!


    Geschichte der Wissensbilanz und Forschungsprojekte der KMA

    Die Wissensbilanz hat sich seit ihrer ersten Anwendung am Forschungszentrum Seibersdorf im Jahr 1999 (Koch/Schneider, 1999) zu einem zentralen Bewertungs- und Steuerungsinstrument für Wissen vermittelnde Organisationen entwickelt. In mehreren Ländern wurden Standards bzw. gesetzliche Grundlagen für die Wissensbilanzierung geschaffen, wie z.B. in Dänemark (Danish Agency for Trade and Industry (Hrsg.), 2003.) oder Deutschland (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Hrsg.), 2004.). In Österreich hat der der Forschungsverein Knowledge Management Austria unter der Projektleitung von Dr. Andreas Brandner den Leitfaden Wissensbilanz A2006 entwickelt und publiziert (Brandner et al., 2006a). KMA gilt als das österreichische Pionierunternehmen im Bereich Wissensmanagement und Wissensbilanzierung und hat sich international einen hervorragenden Ruf aufgebaut. so ist u.a. der Erfinder der Wissensbilanz, Günter Koch, Gesellschafter und Partner der KMA.

    Die Wissensbilanz (Koch/Schneider, 1999) hat sich als Instrument der Bewertung von Wissenspotenzialen (oder „intellektuellem Kapital“) bewährt und hat mit dem Universitätsgesetz 2002 Eingang in die österreichische Gesetzgebung gefunden. Die österreichischen Universitäten sind verpflichtet, jährlich eine Wissensbilanz vorzulegen, was international als Innovation gewürdigt wurde.

    Auf Europäischer Ebene hat erst 2006 eine High-Level Experts Group im Auftrag der Europäischen Kommission einen Leitfaden zur Wissensbilanzierung in KMUs entwickelt, bei dem KMA durch Günter Koch vertreten war. Auch auf der Ebene der nationalen Wissensbilanzierung ist Österreich federführend. Knowledge Management Austria hat in Kooperation mit dem IHS und der Universität Graz im Rahmen eines vom bm:bwk geförderten Projektes mit der „Wissensbilanz Österreich“ ein Modell für eine nationale Wissensbilanzierung entwickelt, das auch internationale Anerkennung gefunden hat. (Brandner et al, 2006b).

    Aber auch im Bereich der Wirtschaft gewinnt die Wissensbilanz immer mehr an Bedeutung. Vor allem größere, innovative Unternehmen gehen vermehrt dazu über Wissensbilanzen als Ergänzung zu ihrer Finanzbilanz als Management- und Kommunikationsinstrument zu erstellen, einerseits als Information an Kunden und Shareholder, andererseits aber auch aus der Erkenntnis, dass immaterielles Vermögen eine aktive Steuerung und Überwachung braucht, wenn man es einsetzen möchte um die Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation zu stärken. Unternehmen lernen ihre zukünftigen Stärken und Schwächen bei der Entwicklung der Innovationsfähigkeit besser kennen.

    Für kleinere und mittlere Unternehmen erschien die Erstellung einer Wissensbilanz bisher in den meisten Fällen als zu aufwändig. Knowledge Management Austria hat daher im Jahr 2006 in Österreich im Rahmen des vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit geförderten protec-INNO Projekts Asses den Leitfaden „Wissensbilanz A2006“ als Leitinstrument der Wissensbilanzierung in Österreich entwickelt. (Brandner et al., 2006a). Der Leitfaden dient kleinen und mittleren Unternehmen als Handwerkzeug um mit relativ geringem Aufwand ihre Innovationsfähigkeit und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit spürbar erhöhen zu können.