Wissen wirkt.

Wissensbilanz Österreich

Wissensbilanz Österreich

Nationale Wissenspolitik konkretisieren, Ergebnisse bewerten

Zeitraum

2005 – 2006

Das Projekt

Knowledge Management Austria, das Institut für Höhere Studien und die Karl Franzens Universität Graz entwickelten im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst eine Wissensbilanz Österreich. Gemeinsam mit einem Team von 35 Vertretern gesellschaftlicher Anspruchsgruppen wurden Fragen diskutiert wie

  • Was ist eine gelungene Wissensgesellschaft?
  • Welches Wissen benötigen wir heute und in Zukunft?
  • Wie entwickeln, verteilen und sichern wir das Wissen?
  • Welche Werte, Netzwerke und Infrastrukturen sind erforderlich?
  • Wie kann ein Land Wissen bilanzieren?

Die Wissensbilanz Österreich ist ein Basisinstrument, um eine nationale Wissenspolitik zu konkretisieren und Ergebnisse zu bewerten. Es wird nicht gemessen, was ein Land weiß, sondern das, was sich ein Land im Rahmen einer integrierten Wissenspolitik (Agenda Wissen) festlegt.

Forschungsfrage

Die zentralen Forschungsfragen des Projektes lautete

  • ob, wie und unter welchen Bedingungen eine Wissensbilanz als Steuerungs-, Koordinations- und Kommunikationsinstrument für nationales Wissensmanagement eingesetzt werden kann,
  • welche Elemente eine nationale Wissensbilanz enthalten muss, um breite Akteursgruppen zu repräsentieren und
  • ob sich dafür ein transdisziplinärer Ansatz als wirkungsvoller erweist als die wenigen bestehenden, teilweise nicht einmal interdisziplinären, Ansätze in anderen Ländern.

Projektpartner

Arbeiterkammer Österreich, Attac, Böhler Uddeholm AG, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Bundeskanzleramt, Landjugend, Mag. Christian Eigner, Erzdiözese der Stadt Wien, Dr. Susanne Feigl, Heureka (Falter), IBM, Institut für Integrale Medizin, Knowledge Era Enterprising, Magistrat der Stadt Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Österreichische Nationalbibiothek, Österreichischer Wissenschaftsrat, Pädagogisches Institut der Stadt Wien, SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil, Sozialwissenschaftliche Studiengesellschaft, Universität für Musik und darstellende Kunst, VHS Meidling, Wiener Integrationskonferenz – Vernetzungsbüro, Wiener Rotes Kreuz, Wirtschaftskammer Österreich, Wirtschaftsuniversität Wien

Ansprechpartner

Dr. Andreas Brandner (Projektleiter)
Mag. Mag.(fh) Anja Lasofsky-Blahut (wissenschaftliche Projektmitarbeit)